Zwei geförderte Frauen mit ihren Kindern und unterschriebenen Verträgen in Mosambik
Alle ProjekteEvaluation ausstehend

Mosambik 2025

November 2025Ländliche Regionen in Inhambane, Mosambik

20 Familien in extremer Armut erhielten je 25.000 Meticais (ca. 350 €) als bedingungslosen Bargeldtransfer. Die Evaluation nach einem Jahr steht noch aus.

20

Familien gefördert

25.000 MZN

pro Familie (ca. 350 €)

5 Tage

im Feld

Nov. 2026

Evaluation nach einem Jahr

Über das Projekt

Mit dem Projekt Mosambik 2025 haben wir unser Vorgehen erstmals in Mosambik umgesetzt. Im November 2025 waren wir fünf Tage in ländlichen Regionen von Inhambane unterwegs und haben 20 Familien in extremer Armut jeweils 25.000 Meticais (ca. 350 €) als bedingungslosen Bargeldtransfer übergeben.

Anders als in Uganda gab es in vielen Dörfern kaum Häuser aus festen Baumaterialien. Die meisten Menschen leben in einfachen Strohhütten, oft ohne jede Infrastruktur. Fast alle Bewohner erfüllten die Kriterien extremer Armut. Deshalb haben wir gezielt Familien angesprochen, die in besonders kleinen oder brüchigen Hütten oder unter sichtbar schwierigen Umständen leben.

Das Projektteam bestand aus Girens Canda und Lukas Neuwirth (Projektleitung), Dércio A. Banze (Übersetzung und Feldorganisation) und Ewerton A. Joaquim (Beratung).

Die Auszahlung ist abgeschlossen. Nach einem Jahr besuchen wir die Familien erneut, um die Wirkung der Transfers zu evaluieren. Die Ergebnisse veröffentlichen wir anschließend hier.

Unser Vorgehen

  1. 1

    Anreise in die ärmsten Regionen

    Mit dem Auto fuhren wir rund sieben Stunden in ländliche Regionen von Inhambane, in denen es kaum Infrastruktur gibt.

  2. 2

    Familien von Tür zu Tür ansprechen

    Wir besuchten Familien, die dem ersten Eindruck nach in extremer Armut leben, zum Beispiel in einer Strohhütte auf einem kleinen Stück Land.

  3. 3

    Eignung sorgfältig prüfen

    In einem Interview, einer Begutachtung vor Ort und einem Fragebogen zu Einkommen und Besitz prüften wir die wissenschaftlichen Kriterien extremer Armut: weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag (Weltbank) oder der Multidimensional Poverty Index (UNDP).

  4. 4

    Bargeldtransfer per Mobile Money

    Jede Familie erhielt 25.000 Meticais (ca. 350 €) bedingungslos per M-Pesa oder e-Mola. Diese Dienste funktionieren auch in den ländlichsten Regionen. Drei Personen ohne SIM-Karte erhielten 1.000 Meticais in bar als Entschädigung für ihre Zeit.

  5. 5

    Evaluation nach einem Jahr

    Nach einem Jahr besuchen wir die Familien erneut und dokumentieren, wie sich Einkommen und Lebenssituation entwickelt haben.

Ergebnisse nach einem Jahr

Die Evaluation steht noch aus. Die Kennzahlen veröffentlichen wir hier nach dem Folgebesuch.

folgt

Familien mit höherem Einkommen

folgt

Ø Einkommenssteigerung

folgt

aus der extremen Armut befreit

folgt

Ø Einkommen pro Tag, vorher und nachher

Bilder aus dem Projekt

Weitere Bilder folgen mit dem Projektbericht.